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Rathaus-Post 14. KW 2021

Ersatzneubau Kinderhaus St. Theresia

Liebe Duracherinnen und Duracher,

wie bereits mehrfach berichtet, plant die Gemeinde Durach einen Ersatzneubau des Kinderhauses St. Theresia. Bereits die Standortsuche für das neue Gebäude war eine Herausforderung. Da nun der Standort an der Oberhofer Straße feststeht, müssen die nächsten Schritte begangen werden. Auch hier zeichnen sich keinesfalls einfache Lösungen ab. Bei unserem Vorhaben, das ja in eine sechsgruppige Einrichtung münden soll, werden ganz sicher Architektenkosten von deutlich über 214.000 € entstehen. Dieser Wert spielt als Schwellenwert eine überragende Rolle, denn eine Überschreitung bedeutet, dass wir eine Art europäisches Suchverfahren für Architekten bestreiten müssen. Zu unserer Unterstützung wurde dafür ein Fachbüro aus München engagiert. Das Fachbüro braucht zur Suche eines Architekten Vorgaben und Hausmerkmale von unserer Seite. Diese Merkmale wurden nun gemeinsam und in weitgehender Einigkeit bestimmt. Sie gliedern sich in

1. Raumprogramm
Das Raumprogramm wurde von der Kinderhausleitung erarbeitet. Diesem Raumprogramm wird seitens des Gemeinderats zugestimmt. Die Raumwünsche addieren sich auf ca. 1.400 m², so dass ein großzügiger, zweigeschossiger Baukörper zu erwarten ist.

2. Unterkellerung
Die Frage der Unterkellerung ist von vielen Faktoren abhängig. Die Aussage des Bistums, das uns in diesem Projekt berät, ist eindeutig. Das Bistum verzichtet, wo immer es geht, auf Unterkellerung. Gewünscht wird allerdings ein Keller. Dieser Wunsch könnte dann in Erfüllung gehen, wenn an diesem Standort auch eine Wohnnutzung möglich wird (s. u.) In diesem Fall wäre nämlich eine Tiefgaragenlösung denkbar.

3. Holzbau
Der Gemeinderat bevorzugt einen Bau, der vorwiegend aus Holz besteht. Auch eine Holzmodulbauweise wäre denkbar. Hier ist allerdings das Landratsamt zu hören, denn ob ein sonderbau zur Gänze aus Holz bestehen darf, muss erst geklärt werden.

4. Dämmung
Auf Anraten des Energieteams und auch der eza stimmt der Gemeinderat als Mindeststandard dem Effizienzhaus 40 zu, strebt aber ein Passivhaus an.

5. PV-Anlage
Der Gemeinderat stimmt dem Einbau einer Photovoltaikanlage zu.

6. Erweiterbarkeit
Der Gemeinderat stimmt zu, dass bei der Planung bereits die mögliche Erweiterbarkeit des Gebäudes bedacht wird. Maximal sollen auf dem Grundstück 8 – 10 Gruppen untergebracht werden, ein Zweitgebäude wäre möglich.

7. Wohnungen auf dem Gebäude
Der Gemeinderat stimmt zu, auf dem Gebäude Wohnungen vorzusehen, wenn dies planungsrechtlich und erbbaurechtlich möglich ist.

So viel für den Anfang. Der Bau wird uns sicher noch viele Male beschäftigen. Hoffen wir auf ein gutes Gelingen.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 13. KW 2021

Kostenloser Test von Elektroautos:
Bürger-Angebot in Durach im Rahmen des Projekts AllgaEu-mobil

Liebe Duracherinnen und Duracher,

Elektromobilität ist in aller Munde. Besonders sinnvoll ist es dann, wenn die E-Fahrzeuge mit „grünem Strom" aufgeladen werden können. Ich bin mir sicher, dass sich das nach und nach durchsetzt.
Die Gemeinde Durach ist – wie bereits berichtet – Teilnehmer und Partner des Projekts AllgaEu-mobil. Unter diesem Titel wird in 15 Oberallgäuer Kommunen an nachhaltigen Mobilitätsalternativen gearbeitet. Insbesondere soll ein Carsharing-Angebot mit effizienten Elektrofahrzeugen aufgebaut werden. Als ersten Schritt dorthin startet Anfang Juni 2021 ein eCarsharing-Test in Durach, um sowohl Carsharing als auch Elektromobilität für interessierte Nutzergruppen erlebbar zu machen.
Damit ist Durach eine von sechs Projektkommunen, in der zwei Elektroautos einen Monat lang zum Testen bereitstehen. Die beiden Fahrzeuge – ein Renault Zoe und ein Skoda Citigo e iV – können vom 3. Juni bis 30. Juni über eine anwenderfreundliche Plattform gebucht und im Bäuerlinger Weg nahe der Duracher Schule abgeholt werden. Ebenfalls am Test nehmen die Gemeinden Bad Hindelang, Blaichach, Buchenberg, Oberstaufen und Wiggensbach teil.
Einladung
Im Rahmen dieses Projekts darf ich nun alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gewerbebetriebe zum kostenlosen Test von Elektroautos und eCarsharing in Durach einladen.
Die Testphase ist für eine begrenzte Anzahl an TestnutzerInnen gedacht. Die Nutzungszeiten sind aller Voraussicht nach auf 4 h begrenzt. „Einfach einsteigen und losfahren", lautet das Motto. Die Registrierung als Testnutzer ist bis 14. Mai mit Führerschein und Personalausweis im Rathaus möglich (Kontaktaufnahme bitte bei Claudia Schmidinger, Tel 0831-56119-0 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Die Fa. Autohaus Brosch begleitet dieses Projekt mit einem eigenen Angebot. In der Projektlaufzeit stehen drei Elektro-PKWs (Ioniq und Kona von Hyundai sowie ein Mazda MX-30) zum Test zur Verfügung: Interessenten für diese Fahrzeuge melden sich beim Autohaus Brosch unter Tel. 0831 960 16 30.
Weitere Fragen zum Flottentest im Rahmen des Projekts AllgaEu-mobil können an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerichtet werden. Mehr Informationen finden Interessenten auch unter www.allgaeu-klimaschutz.de/projekt-allgaeumobil.
Das Energieteam wird den Start des Flottentests nutzen und einen Mobilitätstag in und um die Duracher Schule organisieren. Schwerpunkte werden sein: Elektromobilität in möglichst vielen Facetten zum Anschauen und Ausprobieren, Strom- und Warmwassererzeugung aus der Sonne, Kinderprogramm. Je nach dem Stand von coronabedingten Einschränkungen wird es weitergehende Programmpunkte geben.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 12. KW 2021

Covid 19 Impfsituation in Durach

Liebe Duracherinnen und Duracher,

voller Sorge schauen Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Gastronomiebetriebe, Vereine und Erholungssuchende auf die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen und hoffen, dass zumindest an Ostern ein einigermaßen normales Leben möglich sein wird.
Um zu dieser Normalität beizutragen, versucht auch die Gemeinde Durach durch das Organisieren von Impfungen das Risiko zu mildern und Sicherheit herzustellen.
Den Verantwortlichen im Seniorenzentrum ist es bereits gelungen, alle Bewohner sowie das Personal zweimal impfen zu lassen.
Wie Sie der regionalen Presse entnehmen konnten, organisiert nun auch die Gemeinde Durach Impfungen. Unser Partner ist das Bayerische Rote Kreuz, das hier die Vorgaben macht. Wir versuchen nun anhand der vorgegebenen Risikogruppen eine transparente, nachvollziehbare und von allen akzeptierbare Reihung festzulegen. Dazu wurden vor einigen Wochen rund 470 Duracherinnen und Duracher, die über 80 Jahre alt sind, angeschrieben. Leider gibt es aus Datenschutzgründen keine Möglichkeit herauszufinden, wer bereits geimpft ist. Deshalb mussten alle angeschrieben werden. Während sich 95 % darüber gefreut, sich bedankt und unsere Fürsorge gelobt haben, gab es auch die Meinung, wir seien „unfähig". Das muss man dann halt hinnehmen.
Begonnen wurde am Mittwoch dieser Woche mit 54 Personen über 80 Jahre. Unser Impftag bleibt vorerst am Mittwoch. Zum reibungslosen Ablauf teilen wir die Impfwilligen im Viertelstundentakt ein (2 Personen in 15 Min.). Momentan wird der Impfstoff von Biontec verimpft. Aus einer Impfampulle können sechs Impfungen verabreicht werden, deshalb muss die eingeladene Teilnehmerzahl durch 6 teilbar sein. Um zu verhindern, dass Impfstoff verworfen werden muss, wenn jemand trotz Einteilung und Bestätigung nicht erscheint, wird eine „Springerliste" vorbereitet. Darauf stehen Personen, die in kürzester Zeit am Impfort sein können und viele Kontakte zu anderen Menschen haben: z. B. Erzieherinnen, Lehrer oder Feuerwehr.
Wie geht es weiter?
Sobald in den Landkreisgemeinden und der Stadt Kempten alle über 80-jährigen geimpft sind, wird die nächste „Schublade" gezogen und alle über 70-jährigen angeschrieben. Gleichzeitig wird darauf zu achten sein, das je nach Impfstoff in bestimmten zeitlichen Fristen die Zweitimpfung erfolgen muss.
Der Impfort ist übrigens die Jugend-Kultur-Werkstatt. Hier ist in idealer Weise alles vorhanden, was Ärzte, Impfpersonal und Impfwillige benötigen.
Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 11. KW 2021

Gehölzpflegemaßnahmen entlang der Autobahn

Liebe Duracherinnen und Duracher,

vor einigen Wochen wurden an der Autobahn A980 sog. Gehölzpflegemaßnahmen durchgeführt. Der Aufschrei in Durach und Feuerschwenden war groß und bei näherer Betrachtung entpuppte sich diese Pflege (?) maßnahme als ein radikales „Auf den Stock setzen" aller in diesem Abschnitt wachsenden Bäume und Sträucher.
Am 10.02.2021 teilten wir der ehemaligen Autobahndirektion Südbayern (jetzt: Die Autobahn GmbH des Bundes) mit, dass wir für dieses Vorgehen keinerlei Verständnis aufbringen können. Die jetzt eingetroffene Antwort sorgt auf unserer Seite für Verwunderung und Ratlosigkeit. Laut der Sachbearbeiterin „war die Grundlage der Gehölzpflegemaßnahme – wie auch schon vor vier Jahren – die Anforderung durch das Bundesluftfahrtamt, im Bereich der Einflugschneise des Verkehrsflughafens Durach entsprechenden Bewuchs über 4 Meter Höhe zu entfernen. Da diese Anforderungen des Bundesluftfahrtamtes weiterhin bestehen und der Bewuchs bereits wieder über 4 Meter betrug, wurde der Rückschnitt beauftragt."
Dazu muss man wissen, dass es keine Behörde mit dem Namen „Bundesluftfahrtamt" gibt und der Duracher Flugplatz eben ein Flugplatz und kein Verkehrsflughafen ist. Es gibt zwar die Behörde Luftfahrtbundesamt, aber auch die ist nicht zuständig. Die Zuständigkeit liegt beim Land, das bei uns in Form des Luftamts Süd mit Sitz an der Regierung von Oberbayern agiert. Darüber hinaus bezweifelt die Behörde, dass die Vegetation überhaupt eine Lärmschutzwirkung hat und verweist hier auf fachkundige Erfahrungswerte. Der Effekt sei allenfalls psychologisch zu begründen, denn wenn Verkehr nicht zu sehen sei, sei er auch nicht zu hören.
Auch die Wuchtigkeit der Maßnahme verwundert. Der vom Luftamt Süd vorgegebenen Korridor soll auf einer Breite von 152 m „gepflegt" werden. Dies hat man großzügig auf 235 m aufgerundet. Leider hat eine Gemeinde keinerlei Einflussmöglichkeiten auf das Vorgehen dieser Behörde. Bereits unsere Versuche, die sich ständig vergrößernde Lärmwolke mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung zu verkleinern, scheiterten an irgendwelchen Vorschriften. Ich meine, solche Regelungen müssen zum Schutz der Menschen gemacht werden und nicht zum Schutz von Rasern, die ihren Geschwindigkeitsrausch erleben und ausleben wollen. Doch hier tut sich nichts und mit Blick auf das zuständige Bundesverkehrsministerium wird sich vermutlich auch nichts tun. Es ist den Verantwortlichen offenbar egal, dass hier viele Anwohner unter einer Dreifachbeschallung aus Autobahn, Flugplatz und Rettungshubschrauber leiden.
Interessant finde ich zudem, dass die Auftraggeber die ökologische Konsequenz ihres Handelns so gar nicht interessiert. Ist nicht jede Behörde in Bayern dazu verpflichtet, sich im Sinne des Bayer. Naturschutzgesetzes zu verhalten? Es wird Zeit, dass sich im Denken der Auftraggeber etwas ändert.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 10. KW 2021

European Energy Award – Bestätigung der Handlungsweise der Gemeinde Durach

Liebe Duracherinnen und Duracher,

die Gemeinde Durach hat sich mit Unterzeichnung des eea-Vertrags vom 10.04.2014 das Ziel gesetzt, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in der kommunalen Energiearbeit und Energiebilanz einzuleiten. Der European Energy Award ist ein internationales Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz, das bereits seit mehr als zehn Jahren zahlreiche Kommunen in Deutschland und Europa auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützt – systematisch, partnerschaftlich, nachhaltig.

Duracher Energieteam
Das Energieteam der Gemeinde Durach verfolgt Umwelt- und Energieziele voll Elan und schafft es dabei, viele Bürgerinnen und Bürger zu begeistern und mitzunehmen. Fachlich betreut wird das Energieteam von Herrn Dr. Barth, eza. Als erste Auszeichnung hatte die Gemeinde Durach am 30.01.2017 bereits den Bronzestatus erreicht und bei einem Festakt im Kemptener Kornhaus von Bundesminister Dr. Müller eine entsprechende Urkunde erhalten.
Alle vier Jahre findet die Klimaschutz-Prüfung der Gemeinde statt und ein sog. Auditor des eea prüft uns auf Herz und Nieren. Dieses sog. Re-Audit fand Ende Februar statt. Hier wurde geprüft, was die Gemeinde in den verschiedenen energiepolitischen Handlungsfeldern (z.B. Verkehr, kommunale Gebäude, Erneuerbare Energien, Planung) alles unternommen hat, um nachhaltiger und klimaschonender zu werden. Und hier ist in den letzten Jahren sehr viel passiert.

Ergebnis des Audits
Die Gemeindeverwaltung hat insgesamt 64,5% aller möglichen Maßnahmen bereits umgesetzt. Das sind gut 10% mehr, als beim letzten Audit vor vier Jahren. Der Sprung von 54 % auf 64,5 % Punkte ist bemerkenswert und ein nicht alltäglicher Vorgang. Die Gemeindeverwaltung dankt dem Energieteam für seine hervorragenden Leistungen und hofft auf weitere Fortschritte beim Erreichen unserer Klimaziele. Je nachdem, wie es die Pandemieentwicklung zulässt, wird noch eine offizielle Auszeichnungsveranstaltung mit dem Bayerischen Umweltminister stattfinden.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister