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Rathaus-Post 37. KW 2020

Verkehr

Liebe Duracherinnen und Duracher,

das Thema ruhender und fahrender Verkehr bleibt ein Dauerbrenner. Gerade habe ich vom Landratsamt einen an die Landrätin adressierten Beschwerdebrief erhalten. Verbunden damit war die Aufforderung, der Sache nachzugehen und diese zu bereinigen. Konkret bezieht sich die Beschwerdeführerin auf eine fehlende Geschwindigkeits-begrenzung in ihrem Wohngebiet. Spielende Kinder an und auf der Straße seien durch Raser gefährdet.
Diese und ähnliche Wünsche sind eigentlich Dauerthema. Das ist auch der Grund dafür, dass sich der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung über das Thema Geschwindigkeit besondere Gedanken machen wird. Meine Erfahrung aus den letzten sechs Jahren zeigt, dass zuerst die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung erhoben wird (meist 30 km/h) und einige Wochen später dann nach Geschwindigkeitsüberwachung und Sanktionierung gerufen wird. Wir versuchen unser Bestes und werden gerade die Geschwindigkeitsüberwachung ausbauen. Damit wird Durach häufiger in den Radiosendern vorkommen, die vor Blitzern warnen.
Ebenfalls werden häufig sog. „Schikanen" gefordert. Die einfachste Form der Schikane ist das Wechseln des Straßenbelags. In einer bauvorbereitenden Anliegerversammlung hatten wir kürzlich folgende Situation: Während Anwohner einer Seitenstraße vehement forderten, dass der Asphaltbelag in ihrer Straße durch Pflasterstreifen unterbrochen werden soll, wandten sich die Anwohner der Hauptstraße genau gegen diese Pflasterung vor ihrem Haus. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass ein wechselnder Straßenbelag für zusätzlichen Lärm sorgt. Verständlicherweise wollen sie das nicht.
Es ist also nicht so einfach, die Leute zufrieden zu stellen. Bei all dem sollten wir nicht vergessen: Die Gemeinde ist gehalten, jede den Verkehr beeinflussende Maßnahme mit der Polizei abzustimmen. Hier sitzen die Spezialisten, die uns sagen, was mit dem Straßenverkehrsrecht vereinbar ist und was nicht. Da jeder von uns Teil des täglichen Straßenverkehrs ist, liegt es aber an uns allen, durch angepasstes Verhalten für ein vernünftiges Miteinander zu sorgen.

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister