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Rathaus-Post 09. KW 2021

Verschmutzung

Liebe Duracherinnen und Duracher,

es ist immer wieder erstaunlich, wie viele gedankenlose oder auch kühl kalkulierende Schmutzfinken in einer Region wohnen. Ob Vermüllung am Engl Stadl (wir berichteten darüber im letzten Wochenblatt), zerbrochene Flaschen im Schulgelände oder das gezielte und gewollte Abladen von Müll an den Wertstoffinseln. Die Dreistigkeit, ich möchte nicht sagen die Dummheit, nimmt zu.
Selbstverständlich und vollkommen zu Recht erwartet die Bürgerschaft einen gepflegten und ansehnlichen Ort. Ein solcher Ort kommt nicht von alleine, alle sind aufgerufen, daran zu arbeiten. Doch offensichtlich gibt es auch Menschen, die aus purem Egoismus und Bequemlichkeit alles was sie nicht mehr brauchen können in den öffentlichen Raum stellen. Das Motto lautet: „Wird schon jemand wegräumen, niemand weiß, dass der Abfall mir gehört hat."
Den Schaden haben wir alle, denn es ist ganz einfach unmöglich und sicher auch nicht unsere Aufgabe, hinter solchen Menschen aufzuräumen. Besonders krass finde ich das Verhalten einiger Hundebesitzer, die den Hundekot ihrer Lieblinge zwar in die von der Gemeinde bereitgestellten Kotbeutel verpacken, diese Kotbeutel dann aber wegwerfen, an Zäune hängen oder wie erst kürzlich gesehen, in Astlöcher stopfen. Mir fehlt ein solches Verhalten jegliches Verständnis.
Wieder einmal werden wir in diesem Frühjahr Schulkinder und Bürgerschaft bitten, dabei mitzuhelfen, Straßen- und Gehwegränder zu säubern. Selbstverständlich wird dann auch der Bürgermeister mit von der Partie sei. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass die Einsicht zunimmt, dass wir alle gehalten sind, an einem schönen Dorf zu arbeiten.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister