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Rathaus-Post 33. KW 2020

Bericht aus der Gemeinderatssitzung

Liebe Duracherinnen und Duracher,

aufgrund wieder zunehmender Coronazahlen musste die Gemeinderatssitzung erneut in der Mehrzweckhalle stattfinden. Das Besucherinteresse war aufgrund der vielfältigen Themen groß.

1. Generalsanierung Straßösch - Vorstellung der Baumaßnahme

Der Bericht von Planungsbüro und bauausführender Firma war sehr positiv. Die Baustelle liegt im zeitlichen Rahmen, ca. 50 % der Baumaßnahmen sind abgearbeitet. Die Wasserzuleitungen vom Duracher Kreisel, die mit schwerem Gerät eingepflügt wurden, funktionieren. Der angenehme Nebeneffekt, zusammen mit der Wasserleitung wurden Leerrohre für die Straßenbeleuchtung entlang des Geh- und Radwegs Richtung Kempten verlegt. Die Beleuchtung wird derzeit aufgebaut. Auch die Anwohner sind von der Baumaßnahme überzeugt und loben die Baufirma für ihr umsichtiges Vorgehen.

2. Modernisierung und Ergänzung der Abwasseranlage Durach - Vorstellung der Maßnahme

Herr Bäumler, der Planer der Abwassermaßnahme, stellte das System der Abwasserbeseitigung in Durach und Weidach vor. Die eindrucksvollen Bilder zeigten, dass die Gemeinde Durach tatsächlich Handlungsbedarf hat, denn die Regenüberlaufbecken entwässern zum Teil 50 x / Jahr ungeklärtes Abwasser in die Durach. Durch vielerlei technische Einrichtungen, die in der Summe im Jahr 2020 790.000 € kosten sollen, werden diese Überlaufbecken auf den Stand der Technik gebracht und zusammen mit der anstehenden Kanalbaumaßnahme für hoffentlich bessere Bedingungen sorgen.

3. Jahresrechnung 2019 - Bekanntgabe des Ergebnisses

Die Kämmerin der Gemeinde Durach, Frau Tausend, konnte durch und durch gute Zahlen präsentieren. Die Einnahmen und Ausgaben des Gesamthaushaltes 2019 wurden mit 21.556.600,00 € angesetzt. Tatsächlich eingenommen und ausgegeben wurden insgesamt 19.882.518,16 €.

Im Jahr 2019 war eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 1.644.300,00 € geplant. Tatsächlich konnten 3.272.381,32 € zugeführt werden (Mehrung von 1.628.081,32 €). Die Erhöhung ergibt sich aus den Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer, der Einkommensteuer, der Umsatzsteuerbeteiligung und dem Grunderwerbsteueranteil sowie den Minderausgaben und der inneren Verrechnung.

Eine Darlehensaufnahme war i. H. v. 2.636.200,00 € vorgesehen wurde aber nicht in Anspruch genommen. Zum Haushaltsausgleich des Vermögenshaushaltes 2019 wurden 612.460,26 € der allgemeinen Rücklage zugeführt. Der Stand der Rücklagen und Sonderrücklagen beträgt zum 31.12.2019 6.396.216,97 €, der Schuldenstand zum 31.12.2019 beträgt 6.690.856,13 €.
So könnte es weitergehen, doch leider macht uns Corona einen Strich durch die Rechnung.

4. Barrierefreier Ausbau des Kirchenwegs

In den nächsten Wochen steht im Kirchenweg die Baumaßnahme „Verlegung von Starkstromkabeln" an. In diesem Zusammenhang könnte ein ca. 1,2 – 1,5 m breiter Streifen mit glatten Pflastersteinen ausgestattet werden und so einen barrierefreien Weg ergeben. Aus Kostengründen und aus der Überlegung heraus, dass der Kirchenweg in den nächsten Jahren ohnehin komplett saniert werden soll, wurde dies vom Bauausschuss mehrheitlich abgelehnt. Der Behindertenbeauftragte der Gemeinde Durach, Sascha Liebherr, wandte sich nun schriftlich gegen diese Entscheidung. Die Gemeinde Durach prüft aber nach dem Vorbild der Stadt Konstanz, ob das Abschleifen der Pflastersteine möglich ist und eine Erleichterung bringt.

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 32. KW 2020

Umrüstung der Duracher Straßenbeleuchtung auf LED

Liebe Duracherinnen und Duracher,

die Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag brachte eine Fülle interessanter Themen. Darunter war auch der Tagesordnungspunkt „Straßenbeleuchtung- Umrüstung auf LED Technik und Abschluss eines Contracting Vertrages". Um den Gemeinderatsmitgliedern qualifiziert Auskunft geben zu können, war eine Menge Vorarbeit in Form von Datenerfassungen und dem derzeitigen Zustand der Lampen notwendig. Im Gemeindegebiet gibt es 735 Lichtpunkte = Straßenlampen. Insgesamt sind auf Masthöhen von 4, 6 und 8 m 18 verschiedene Lampentypen verbaut, hauptsächlich handelt es sich aber um sog. Natriumdampflampen. Von den 735 Lichtpunkten sind bislang 155 mit LED ausgestattet, folglich stehen noch 580 zur Umrüstung an. Die Hauptvorteile einer Umrüstung sind sinkende Stromkosten, die rein rechnerisch von 33.800 € auf 14.800 € /Jahr zurückgehen und uns so mit 19.000 €/Jahr entlasten. Ebenso wichtig ist die Einsparung an CO², das um 51 %, nämlich von jetzt 77 t auf dann 37,5 t zurückgehen würde.

Der Gemeinderat wählte in großer Einigkeit zwei Lampentypen aus, auf die die Straßenbeleuchtung umgerüstet werden soll. Es sind dies die Modelle Zylindo (LpH 4 m) und Helius 120 (LpH 6-8 m). Beide sind dimmbar und sind von 22:00 – 5:00 Uhr mit einer Nachtabsenkung ausgestattet, die dann die Helligkeit um 50 % reduziert. Im Grunde ist sich der Gemeinderat einig, dass wir die Umrüstung so schnell wie möglich vollziehen sollen. Die noch zu klärende Frage ist: Sollen wir einen sog. Contractingvertrag abschließen oder
die Maßnahme direkt und auf einmal bezahlen. Doch was bedeutet Contracting? Hier gibt es die Möglichkeit einen 10 Jahresvertrag abzuschließen und pro Jahr eine Art Leihgebühr zu bezahlen. Nach 10 Jahren gehen die Lampen in das Eigentum der Gemeinde Durach über. In diesen 10 Jahren tragen wir keinerlei Risiko, d. h. alle Wartungs- und Ersatzmaßnahmen laufen zu Lasten des Anbieters. Das Angebot ist rein rechnerisch teurer, aber risikoärmer. Umgekehrt haben wir aber auch keine Möglichkeit das Vorhaben fördern zu lassen, weil wir ja noch nicht Eigentümer sind. Möglicherweise gehen uns damit bis zu 30 % Fördermittel verloren.

Es gilt also abzuwägen, was in der Zeit der finanziellen Schieflagen für die Gemeinde besser ist. Wir alle hoffen, dass die getroffenen Entscheidungen von der Bürgerschaft honoriert werden.

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 31. KW 2020

Schulabschluss unter ungewöhnlichen Umständen

Liebe Duracherinnen und Duracher,

am vergangenen Freitag fand die diesjährige Zeugnisverleihung für die Absolventen der Duracher Haupt- und Mittelschule statt. Vier Klassen wurden - nicht wie sonst üblich – mit großem Programm in der Mehrzweckhalle verabschiedet, nein, dieses Mal fand die Verabschiedung coronabedingt im Freien statt. Um die von der Staatsregierung vorgegebenen Gästebegrenzungen nicht zu sprengen, war die Veranstaltung in zwei Teile geteilt: von 8:30 – 9:30 Uhr für die 9. Klassen, von 11 – 12:00 Uhr für die 10. Klassen. Geschickt nutzten die Organisatoren den neuen, aufgeständerten Schulanbau, der bei lockerer Bestuhlung über 100 Gästen einen überdachten Platz bot. Rektor Richard Wucherer betonte in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Durach und freute sich, dass in den letzten sechs Jahren 5,5 Mio. € in die Schule investiert worden waren. Er würdigte die teils sehr guten Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, die natürlich durch die teilweise Schulschließung, den eingeschränkten Unterricht und die schwierigen
Rahmenbedingungen ungewöhnliche Härten bei ihren Prüfungsvorbereitungen erlebten. Besonders erwähnenswert ist, dass alle (!) 83 Schulabgänger Plätze in weiterführenden Schulen oder Ausbildungsplätze gefunden haben. Die besten Prüflinge wurden, wie bereits in den letzten Jahren, von Ulrich Gschwender mit Geldpreisen ausgezeichnet. Die Ulrich-Gschwender-Stiftung entwickelt sich für Durach zu einer unverzichtbaren Größe. Es ist schön zu sehen, wie gut die finanzielle Motivation bei den jungen Leuten ankommt und sich auch der Stifter über den Fleiß der Ausgezeichneten freut.

Ich meine, dass wir mit den Investitionen in unsere Schule ein Zukunftszeichen gesetzt haben. Mit dem voraussichtlichen Abschluss der Brandschutzmaßnahmen und der Generalsanierung der Schulküche im Jahr 2020 sind die größten Positionen abgearbeitet. Die Schule, das hat auch unser Kultusminister bei seinem Besuch im November 2019 festgestellt, steht gut da und hat mit dem Sterneprojekt ein Aushängeschild, für das wir weit und breit beneidet werden.

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 30. KW 2020

Vandalismusschäden im Bereich der Schule und des Sportgeländes

Liebe Duracherinnen und Duracher,

immer wieder und zuletzt am vergangenen Wochenende stellen wir fest, dass es im Bereich des Schul- und Sportgeländes zu Vandalismusschäden kommt. Es sind vermutlich alkoholbedingte Aussetzer, die das überwiegend junge Publikum dazu verleiten, Flaschen zu zerschlagen und die Scherben z. B. sowohl im Weitsprungbereich als auch im Sand der Beachvolleyballplätze zu verbuddeln.

Sie alle kennen meine Meinung: Grundsätzlich steht die Nutzung von öffentlichem Eigentum jedem zu. Wir begrüßen es sehr, wenn die Nutzer uns vorher informieren und mitteilen, was sie vorhaben. In jedem Fall erwarten wir, dass öffentliche Einrichtungen so verlassen werden, wie man sie vorgefunden hat. Beschädigungen oder, wie im beschriebenen Fall, das bewusste Herbeiführen von Verletzungen gehen gar nicht und werden entsprechend geahndet.

Selbstverständlich stehen wir bereits mit der Polizei im Kontakt, die in den Abend- und Nachtstunden nun vermehrt Streifen nach Durach schicken wird. Darüber hinaus lassen wir uns die Dienste einer privaten Security anbieten. Es wird dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir Erfolge vermelden können. Wir handeln hier übrigens auf Basis einer seit vielen Jahren bestehenden Grünanlagensatzung.

Ich bedaure derartige Entwicklungen sehr, weil sie unnötig sind, Ärger machen, Geld kosten und nur Verlierer übrigbleiben. Sollten Sie uns mit Beobachtungen helfen können,
wären wir sehr dankbar.

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 29. KW 2020

Bericht von der letzten Gemeinderatssitzung

Liebe Duracherinnen und Duracher,

auch bei der vorläufig letzten Gemeinderatssitzung in der Mehrzweckhalle waren wieder viele Zuhörer da, denn es gab ein breites Themenspektrum:

1. European Energy Award - Bericht 2019 und Aktivitätenprogramm Durach 2020-2022

Dr. Hans-Jörg Barth, eza, seit 2012 Berater der Gemeinde Durach und Mitglied im Duracher Energieteam, präsentierte das vom Energieteam angedachte Aktivitätenprogramm 2020 – 2022. Für Februar 2021 ist das nächste Audit des European Energy Award vorgesehen.

2. Waldkindergarten Durach - Aktueller Stand

Der Waldkindergarten wird auf dem Grundstück mit der Flurnummer 526 im Schreyenwald eingerichtet. Der Standort wurde nach Besichtigung und Vergleich mehrerer Grundstücke durch den Bauausschuss, die Verwaltung und dem Träger h & b learning gewählt. Ein Bauantrag wurde bereits beim Landratsamt Oberallgäu zur Genehmigung eingereicht. Hier wird unter anderem die Aufstellung des Bauwagens, einer Komposttoilette und dem Geräteschuppen, sowie die Errichtung von Parkplätzen beantragt. Sechs
Kiesparkplätze sollen nahe des Waldkindergartens hergestellt werden.

Aktuell liegt die Anmeldezahl zum September 2020 bei 16 Kinder. Es können aber noch Anmeldungen eingehen. Es haben sich auch bereits Familien für einen späteren Zeitpunkt angemeldet. In Waldkindergärten ist es üblich, dass auch im Frühjahr Kinder starten können, somit ist die aktuelle Anmeldezahl sehr positiv.
Die Betriebserlaubnis wird von dem Träger beim Landratsamt Oberallgäu beantragt. Es wird eine Betreuung von 25 Kindern zum September 2021 angestrebt.

3. Sanierung und Ausbau der Bahnhofstraße und Endausbau der Straße "Zur Durach" - Bekanntgabe der Vergabe der Bauarbeiten

In der Gemeinderatssitzung vom 25.05.2020 wurden die Bauarbeiten Sanierung und Ausbau Bahnhofstraße und Endausbau Straße „Zur Durach" unter TOP 10
im nichtöffentlichen Teil vergeben. Der Auftrag ging an die Firma Kutter GmbH & Co.KG in Memmingen. Auftragssumme: 598.590,53 € brutto. Der Baubeginn ist für Ende Juli, Anfang August vorgesehen. Die Baustelle soll bis Ende November dauern.

4. Grund- und Mittelschule Durach Erweiterungsbau - Abschlussbericht

Werdegang: Im August 2014 berät der Gemeinderat über die Schaffung zusätzlicher Klassenzimmer. Nachdem es sich nur kurzfristige Lösungen angeboten haben, wurde im August 2015 der Erweiterungsbau Mittelschule Durach BA II in der jetzigen Form beschlossen. Spatenstich: 13. Oktober 2016, Richtfest: 25. April 2017, Formelle Einweihung mit Festakt: 24.Juni 2018
Die Kostenschätzung im Förderantrag belief sich auf → 2.035.357,90 €
Die Abrechnungssumme bis dato beläuft sich auf → 2.091.715,77 €.
(Eine Schlussrechnung ist noch ausständig – siehe nachfolgende Aufstellung)

In der oberen Aufstellung ist enthalten, dass die gesamte Einrichtung neu beschafft und mit den Lernnischen im Flur auch erweitert wurde. Mehrung ca. 37.000 €. Weiter wurden die Außenanlagen komplett erneuert anstatt nur ausgebessert. Mehrung ca. 60.000 €. Trotz einer Auftragserweiterung von knapp 100.000 € blieb es bei einer Kostenmehrung von nur 2,8 % (ca. 56.358 €)

5. Generalsanierung Schulküche - Projektvorstellung

Die Einrichtung und Oberflächen der Schulküche waren mittlerweile in die Jahre gekommen. Sowohl Funktion als auch die Hygiene konnten nicht mehr gewährleistet werden.Werdegang: Im April 2018 hat sich die Gemeinde Durach mit der Generalsanierung der Schulküche beim Kommunalinvestitionsprogramm Schulinfrastruktur (KIP-S) beworben. Es wurden 1000 Projekte eingereicht. Das Projekt der Gemeinde Durach war bei den 620 ausgewählten Projekten dabei. Um die vergaberechtlichen Anforderungen auch erfüllen zu können, wurde im Dezember 2019 das Architekturbüro Tschuschke, das Ing.-Büro Hirdina und Ing.-Büro Kettner & Baur hinzugezogen.
Kostenentwicklung: Nach einer ausführlichen Befunduntersuchung wurde festgestellt, dass eine Ertüchtigung der Decke im Bereich Tragkraft und Wärmedämmung
erforderlich ist. Nach dem dieser Mangel zur Antragstellung nicht bekannt war, mussten die Mehrkosten durch Einsparungen (in Absprache mit der Schule) wenigstens teilweise kompensiert werden.
Weiterer Ablauf: Die Möbel wurden von unserem Bauhof ausgebaut und zwischengelagert bzw. entsorgt. Als nächstes muss die Decke ertüchtigt werden. Die meisten Gewerke sind bereits ausgeschrieben, so dass auch hier eine gewisse Kostensicherheit besteht.
Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme soll nach den Herbstferien 2020 sein.

Sie sehen also: Trotz Corona tut sich was!

Herzlichst
Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister