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Rathaus-Post 47. KW 2020

Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 und AllgaEumobil

Liebe Duracherinnen und Duracher,

gleich zwei Umwelt- Mitmachthemen standen in der letzten Gemeinderatssitzung auf dem Programm.

1. Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030
Frau Dr. Hausmann, eza, stellte dieses von 40 Unternehmen und Kommunen 2020 in Kempten gegründete Bündnis vor und warb für einen Beitritt der Gemeinde Durach. Es ist in unser aller Verantwortung, den CO² Ausstoß möglichst bald und möglichst umfassend zu senken. Nur dann können wir die weitere Erderwärmung begrenzen und die ganzen negativen Szenarien wie z. B. Abschmelzen der Pole, Verändern von Meeresströmungen, Auftauen von Permafrostböden oder Absterben von Korallenriffen noch abschwächen, vielleicht z. T noch verhindern.
Was ist das Ziel des Bündnisses klimaneutrales Allgäu 2030? In 10 Jahren und damit in 10 Stufen soll der CO² Ausstoß der Bündnismitglieder auf Null gesenkt werden. Da dies allenfalls rechnerisch und keinesfalls mit exakt 10 % pro Jahr möglich sein wird, gibt es auch die Möglichkeit von sog. Kompensationsleistungen. Damit sind Geldzahlungen sowohl an zertifizierte heimische wie auch internationale Naturschutzprojekte bzw. nachhaltige Energieprojekte gemeint.
Voraussetzung für die Reduzierung ist die Kenntnis der eigenen CO² Bilanz. Somit beginnt das Projekt mit Befragungen und Berechnungen. Sobald die Ursachen der CO² Entstehung bekannt sind (Arbeitswege Mitarbeiter, Dienstfahrten, Strom, Wärme, Abfall, Wasser, Abwasser, etc.) kann mit der Überlegung begonnen werden, wie sich diese Bilanz verbessern lässt. Der größte Brocken wird vermutlich (dies ist z. B. beim LRA Oberallgäu so) in den Arbeitswegen der Mitarbeiter liegen. Hier gäbe es eine Reihe von Veränderungsmöglichkeiten: Fahrgemeinschaften, Fahrrad, Elektroauto, ÖPNV. Auch beim Strom geht es verhältnismäßig leicht: Man montiert eine Photovoltaikanlage. Der Rest wird knifflig und damit werden gute Ideen gefragt sein.
Da die Gemeinde Durach ohnehin schon beim European Energy Award mitmacht, somit bereits eine Vorreiterrolle einnimmt und wir uns auf einem gutem Weg wähnen, stimmte der Gemeinderat einem Beitritt zum Bündnis klimaneutrales Allgäu 2030 einstimmig zu.

2. AllgäEumobil
Das Wortspiel aus Allgäu und E-Mobilität steht für ein Projekt, an dem 15 Oberallgäuer Gemeinden, darunter die Gemeinde Durach, teilnehmen. Im Jahr 2021 wird es hierzu in Durach einige Aktionen geben. So soll z. B. ein sog. Flottentest angeboten werden. Bürgerinnen und Bürger werden vsl. drei Wochen die Möglichkeit haben, kostenlos unterschiedliche Elektroautos zu testen. Auch ein Carsharingsystem soll aufgebaut werden und nicht zuletzt werden die immer wieder diskutierten Mitfahrbänke vorgestellt.
Sie werden über das Wochenblatt und unsere Homepage rechtzeitig informiert. Wir zählen auf Ihr Interesse!


Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 46. KW 2020

Tempo 30

Liebe Duracherinnen und Duracher,


kaum ein Thema sorgt für soviel Aufmerksamkeit und Diskussion wie das Thema Tempo 30. Der Gemeinderat in seiner neuen Zusammensetzung zeigt denn auch, wie wichtig ihm dieses Thema ist und wie bereit er ist, auf Bürgerwünsche einzugehen.
Grundsätzlich muss man wissen, dass – auch wenn die Gemeinde bei gemeindlichen Straßen zuständig ist – immer die Zustimmung der Polizei für Neuregelungen notwendig ist. Daher rührt auch der sehr verständliche Wunsch der Polizisten, möglichst ein Gesamtkonzept für einen Ort vorzulegen und nicht wegen jedem Straßenzug die Dienstleistung der Polizei einzufordern. Dieses Gesamtkonzept wird der Gemeinderat vorlegen und dabei darauf achten, wo Geschwindigkeits-begrenzungen Sinn machen und wo nicht.
Im Durchschnitt stehen alle 16 m ein Verkehrsschild an den Straßen. Damit ist für ein gewaltige Reizüberflutung gesorgt, denn niemand ist in der Lage, all diese Hinweise, Gebote und Verbote aufzunehmen und umzusetzen.
Bürgerinnen und Bürger, die bei uns vorsprechen und sich eine oft zusätzliche Beschilderung wünschen, gehen wie selbstverständlich davon aus, dass diese Schilder auch gesehen und beachtet werden. Unsere Erfahrung zeigt, dass nur die konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen zu einem Umdenken führt. Haben Sie schon bemerkt, dass das Ortsschild der Gemeinde Durach jetzt ca. 150 m näher an den Duracher Kreisel herangerückt ist? Haben Sie deshalb ihre Geschwindigkeit an dieser Stelle bereits auf 50 km/h gesenkt? Unsere Beobachtung zeigt etwas anderes: Die Leute fahren genauso schnell wie vorher. Das wird erst anders, wenn an dieser Stelle ein Blitzer positioniert wird.
Kommen wir auf die Wohngebiete zurück: In diversen Untersuchungen wurde festgestellt, dass ca. 90 % des Verkehrs in diesen Gebieten von den dort wohnenden Bürgerinnen und Bürgern ausgelöst wird. Offenbar braucht es einen Impuls von außen, damit die Menschen in ihren Wohnstraßen diszipliniert fahren. Da wir keinesfalls überall Geschwindigkeitskontrollen durchführen können, weil z. B. die örtlichen Voraussetzungen ungünstig sind oder nicht zu allen Tageszeiten gemessen werden kann, ist es wichtig, dass sich die Menschen selbst trauen, ihre (vielleicht aus Gedankenlosigkeit zu schnell fahrenden) Nachbarn anzusprechen und ihr Unbehagen zu äußern.
Ich bin zuversichtlich, dass das, was in vielen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg oder in Nordamerika geht, auch bei uns eines Tages selbstverständlich sein wird: Mit angepassten Geschwindigkeiten fahren, Fußgänger und Radfahrer zu achten und so für ein entspanntes Miteinander im Straßenverkehr zu sorgen.

Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Rathaus-Post 45. KW 2020

Hecken und Einzäunungen

Liebe Duracherinnen und Duracher,

jedes Jahr im Herbst, zuweilen auch im Frühjahr, ruft das Ordnungsamt der Gemeinde Durach heckenbesitzende Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihre Sträucher so zurückzuschneiden, dass sie nicht in den öffentlichen Raum hängen. Aufmerksame Spaziergänger kennen sicher einige Stellen in Durach, an denen Privatbewuchs Gehwege verschmälert, die Sicht behindert oder Verkehrszeichen verstellt.

Problem Thuja
Die gut gemeinten Hinweise der Rathausmitarbeiter verhallen dann oftmals und erst die direkte Ansprache, das direkte Schreiben an die Vergesslichen bewirkt oft ein Umdenken. Eines unserer Hauptprobleme heißt dabei Thuja. Diese immergrüne, ökologisch nahezu wertlose und nicht standortangepasste Pflanze, die obendrein noch viel billiger als ein heimisches Gewächs ist, verträgt starken Rückschnitt kaum. Wirklich viele Gartenbesitzer haben ihre Hecken zu nahe an der Grenze gepflanzt. Wenn eine Thuja, die sowohl in die Breite als auch in die Höhe wächst, nicht regelmäßig (im Idealfall 2 x/ Jahr) geschnitten wird, würde ein dann nötiger, stärkerer Rückschnitt zu Kahlstellen führen. Darunter leidet das Erscheinungsbild und die Funktion, denn die Hecke ist nicht mehr blickdicht. Das will man vermeiden und so legt die Hecke Jahr für Jahr zu.
Andere Gemeinden, die wir uns über kurz oder lang als Vorbild werden nehmen müssen, zeigen hier ein unbarmherziges Vorgehen. Es ergeht die Anordnung an alle Gartenbesitzer, ihre Hecken auf die Grundstücksgrenze zurückzuschneiden. Sofern diese nicht in einer bestimmten Frist umgesetzt wird, erfolgt eine Ersatzvornahme. Niemand will dieses zugegeben radikale Vorgehen, doch es kann sein, dass auch uns bald nichts mehr anderes übrigbleibt.

Problem Mauern
Ganz ähnlich verhält es sich mit der zunehmenden Einmauerung von Gärten. Die Berliner Mauer ist Geschichte, wir bauen neue Mauern. Leider erfolgt dieser Bau oft, ohne vorher bei unserem Bauamt nachzufragen. Im Internet erfährt man, dass 2 m hohe Einfriedungen gesetzlich zulässig sind und schwupps werden die Steinkörbe bestellt und aufgebaut. Leider vergessen viele, dass ihr Anwesen in einem Gemeindeteil liegt, für den ein Bebauungsplan gilt. Und genau dieser Bebauungsplan gibt die alle Möglichkeiten vor und die heißen in den seltensten Fälle zwei Meter hohe Mauern. Sollten die Vorgaben nicht gefallen, ist eine Kommunikation mit anschließender Antragstellung (auf Befreiungen) bei unserem Bauamt unerlässlich. Dann kann sich der Bauausschuss mit der Thematik befassen. Langer Text – kurzer Rat: Sprechen Sie mit uns, bevor Sie Entscheidungen treffen, die Sie womöglich zurücknehmen müssen.


Herzlichst

Ihr Gerhard Hock
Erster Bürgermeister


Coronahilfe

Sie benötigen in der Corona-Zeit Hilfe, da Sie zum Beispiel nicht selbst zum Einkaufen oder in die Apotheke gehen können? Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen einfach an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns unter der 0831/56119-0 an. Eine ehrenamtliche Person der Freiwilligen Agentur Oberallgäu wird sich dann bei Ihnen melden und Sie unterstützen.


Schnelles Internet in Durach (Bayerische Gigabitrichtlinie)

Die Gemeinde Durach möchte mit Hilfe der Bayerischen Gigabitrichtlinie den Ausbau von schnellem Internet vorantreiben.
Wir bitten deshalb alle Bürger, die aus beruflichen Gründen eine schnelle Internetverbindung (>100 Mbit/s) benötigen, dies bis zum 07.12.2020 an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zurückzumelden. Im Rahmen des aktuellen bayerischen Förderprogramms für schnelles Internet sind von den Kommunen alle Anschlüsse mit erhöhtem Bedarf zu melden. Angemeldete Gewerbetreibende sind bereits berücksichtigt. Alle Freiberufler und auch im Homeoffice arbeitende etc. (Anschluss muss überwiegend beruflich genutzt werden) werden jetzt gebeten, ihren Bedarf an die o. g. E-Mail-Adresse zu melden. Dazu benötigen wir Ihre Hausanschrift, an der der Bedarf besteht und den ausgeübten Beruf, aus dem sich der erhöhte Bandbreitenbedarf ergibt.

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mitarbeit.