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Aktuelle Informationen zur Grundsteuerreform

1. Grundsteuerreform - Die neue Grundsteuer in Bayern

Neuregelung der Grundsteuer
Für die Städte und Gemeinden ist die Grundsteuer eine der wichtigsten Einnahmequellen. Sie fließt in die Finanzierung der Infrastruktur, zum Beispiel in den Bau von Straßen und dient der Finanzierung von Schulen und Kitas. Sie hat Bedeutung für jeden von uns.

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherigen gesetzlichen Regelungen zur Bewertung von Grundstücken für Zwecke der Grundsteuer im Jahr 2018 für verfassungswidrig erklärt.

Der Bayerische Landtag hat am 23. November 2021 zur Neuregelung der Grundsteuer ein eigenes Landesgrundsteuergesetz verabschiedet.
Von 2025 an spielt der Wert eines Grundstücks bei der Berechnung der Grundsteuer in Bayern keine Rolle mehr. Die Grundsteuer wird in Bayern nicht nach dem Wert des Grundstücks, sondern nach der Größe der Fläche von Grundstück und Gebäude berechnet.

Wie läuft das Verfahren ab?
Das bisher bekannte, dreistufige Verfahren bleibt weiter erhalten. Eigentümerinnen und Ei-gentümer müssen eine sog. Grundsteuererklärung abgeben. Das Finanzamt stellt auf Basis der erklärten Angaben den sog. Grundsteuermessbetrag fest und übermittelt diesen an die Kommune. Die Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten über die getroffene Feststellung des Finanzamtes einen Bescheid, den sog. Grundsteuermessbescheid. Der durch das Finanzamt festgestellte Grundsteuermessbetrag wird dann von der Kommune mit dem sog. Hebesatz multipliziert. Den Hebesatz bestimmt jede Kommune selbst. Die tatsächlich nach neuem Recht zu zahlende Grundsteuer wird den Eigentümerinnen und Eigentümern in Form eines Bescheids, den sog. Grundsteuerbescheid, von der Kommune mitgeteilt. Den Grundsteuerbescheid erhalten Sie voraussichtlich in 2024. Die neue Grundsteuer ist ab dem Jahr 2025 von den Eigentümerinnen und Eigentümern an die Kommune zu bezahlen.

Was bedeutet die Neuregelung für Sie?
Waren Sie am 1. Januar 2022 (Mit-)Eigentümerin bzw. (Mit-)Eigentümer eines Grundstücks, eines Wohnobjekts oder eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft in Bayern? – Dann auf-gepasst:

Um die neue Berechnungsgrundlage für die Grundsteuer feststellen zu können, sind Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Inhaberinnen und Inhaber von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben verpflichtet, eine Grundsteuererklärung abzugeben.
Hierzu wurden Sie durch Allgemeinverfügung des Bayerischen Landesamts für Steuern am 30. März 2022 öffentlich aufgefordert.
Für die Erklärung sind die Eigentumsverhältnisse und die tatsächlichen baulichen Gegebenheiten am 1. Januar 2022 maßgeblich, sog. Stichtag.



Was ist zu tun?
Ihre Grundsteuererklärung können Sie in der Zeit

vom 1. Juli 2022 bis spätestens 31. Oktober 2022

bequem und einfach elektronisch über das Portal ELSTER - Ihr Online-Finanzamt unter www.elster.de abgeben.
Sofern Sie noch kein Benutzerkonto bei ELSTER haben, können Sie sich bereits jetzt registrieren. Bitte beachten Sie, dass die Registrierung bis zu zwei Wochen dauern kann. Sollte eine elektronische Abgabe der Grundsteuererklärung für Sie nicht möglich sein, können Sie diese auch auf Papier einreichen. Die Vordrucke hierfür finden Sie spätestens ab dem 1. Juli 2022 im Internet unter www.grundsteuer.bayern.de, in Ihrem Finanzamt oder in Ihrer Gemeinde.

Bitte halten Sie die Abgabefrist ein.

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Sie sind steuerlich beraten?
Selbstverständlich kann die Grundsteuererklärung auch durch Ihre steuerliche Vertretung abgegeben werden.

Sie haben Eigentum in anderen Bundesländern?
Für Grundvermögen sowie Betriebe der Land- und Forstwirtschaft in anderen Bundesländern gelten andere Regelungen für die Erklärungsabgabe als in Bayern.
Informationen finden Sie unter www.grundsteuerreform.de.

Sie benötigen weitere Informationen oder Unterstützung?
Weitere Informationen und Videos, die Sie beim Erstellen der Grundsteuererklärung unterstützen sowie die wichtigsten Fragen rund um die Grundsteuer in Bayern finden Sie online unter www.grundsteuer.bayern.de.

Bei Fragen zur Abgabe der Grundsteuererklärung ist die Bayerische Steuerverwaltung in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 08:00 – 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 – 16:00 Uhr auch telefonisch für Sie erreichbar unter 089/30 70 00 77.

In Bayern gilt es, rund 6,3 Mio. Feststellungen zu treffen – bitte sehen Sie aufgrund der Men-ge der zu bearbeitenden Grundsteuererklärungen von Rückfragen zum Bearbeitungsstand Ihrer Grundsteuererklärung ab.

Hängen die Grundsteuerreform und der Zensus 2022 zusammen?
Das Bayerische Landesamt für Statistik führt derzeit einen Zensus mit einer Gebäude- und Wohnungszählung durch. Die Grundsteuerreform und der Zensus sind voneinander unabhängig. Weitere Informationen zum Zensus finden Sie unter www.statistik.bayern.de/statistik/zensus.



2. Vordrucke und Ausfüllanleitungen für die Grundsteuererklärung Bayern (VABayGrStBek)


3. Bayerisches Ministerialblatt BayMBl. 2022 Nr. 162 vom 09.03.2022


4. www.grundsteuer.bayern.de


5. Checkliste für ein Wohngrundstück


Alle natürlichen Personen erhalten ab
April 2022 ein gesondertes Informationsschreiben der bayerischen Steuerverwaltung. In diesem werden allgemeine Informationen zur Erklärungsabgabe, aber auch eigentumsspezifische Angaben mitgeteilt.

Eine telefonische Unterstützung zu allgemeinen Fragen betreffend die Erklärungsabgabe wird zudem durch eine zentrale Informations-Hotline unter 089/30 70 00 77 geboten. Die Hotline ist in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 08:00 – 18:00 Uhr und Freitag von 08:00 – 16:00 Uhr erreichbar.

Partnerprojekt Mbouleme

Die Gemeinde Durach aus dem Oberallgäu unterstützt Mbouleme im Senegal auf dem Weg in die Zukunft!

Seit genau 30 Jahren unterstützt der Oberstdorfer Verein „Hilfe für Afrika - Wasser für Senegal e. V." die Entwicklung verschiedener Regionen im Senegal. Erstmalig in der Vereinsgeschichte unterstützt eine Gemeinde, die Gemeinde Durach, Oberallgäu, ein Partnerdorf beim Bau und der Erneuerung der gesamten Infrastruktur. Mit Unterstützung und Vermittlung des Vereins entstand das von 2019 – 2021 laufende Projekt.

Projektträger und Partner: „Hilfe für Afrika – Wasser für Senegal e.V.", Oberstdorf, Commune Rurale Mbadakhoune Senegal, Gemeinde Durach, Landkreis Oberallgäu, Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit Bonn/Berlin.

Ziel des Projektes: Armutsbekämpfung und Verbesserung der Bildungssituation der ländlichen Bevölkerung um Mbouleme.

79 Familien, leben rund um Mbouleme, einem Dorf im südwestlichen Senegal. Dort führt Dürre, eine völlig marode Trinkwasser- und Brauchwasserversorgung sowie Bevölkerungswachstum dazu, dass die Nahrungsmittelversorgung völlig unzureichend ist. Die Schulanlagen sind zu klein und sanie3rungsbedürftig. Zur Verbesserung der Grundversorgung und Eindämmung der Abwanderung haben sich Frauen in Mbouleme zusammengeschlossen, um mit den politischen Verantwortlichen die Zukunftsperspektiven im Dorf zu verbessern.

Durchgeführte Maßnahmen:
Wasser-Frauen-Agrar-Projekt: Die aktive Frauenkooperative betreibt auf einem ihr übertragenen Grundstück in der Größe von ca. 8 ha eine nachhaltige Landwirtschaft. Die Ernteerträge dienen zunächst der Eigenversorgung. Überschüsse werden auf dem Markt verkauft. Die Erträge daraus werden für Bildung und Gesundheitsvorsorge verwendet. Zur Versorgung des Gartenlandes mit Wasser wurde ein Schachtbrunnen, mit Solarpumpe, Hochbehälter und einer Tropfbewässerung gebaut.
Zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Landwirtschaft ist ein Bildungspaket mit dem staatl. Landwirtschaftsamt verbindlich vereinbart, um die Frauen und weitere Beteiligte in Fragen der Bewirtschaftung, Nachsaat, Bodenbearbeitung usw. zu beraten und zu bilden. Hierzu wurde ein Gemeinschaftshaus „Case Durach" gebaut, welches der Dorfbevölkerung auch zu sonstigen Treffen und Begegnungen dient. Zur Aufbewahrung einer gespendete Dorf-Hirsemühle wurden ein Schuppen gebaut. Er dient auch der sicheren Unterbringung der Hirseernte und des Saatgutes insbesondere während der Regenzeit. Zur Stabilisierung der vorhandenen aber sehr lädierten Schulstruktur – und zur Sicherung des Bildungsangebotes vor Ort wurde eine neue Grundschule mit drei Klassenzimmern, Verwaltungsräumen und Toiletten gebaut. Für das Miteinander wurde ein Dorfplatz gebaut mit Schattenspender und Fußballtoren für die Jugend.
Die Kosten für die Gesamtmaßnahme lagen bei ca. 150.000 €. Der Eigenbeiträg der Dorfgemeinschaft liegt bei ca. 5000 €. Die Bevölkerung Durachs hat sich über Spenden mit 45.000 € beteiligt. Das Ministerium in Berlin steuerte einen Betrag von 100.000 € bei. Das Projekt ist abgeschlossen. Die feierliche Übergabe fand im November in Anwesenheit einer Delegation aus Durach, Oberstdorf, des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland und zahlreicher örtlicher Verantwortlicher statt.
Verantwortliche: August Braun, Vorsitzender „Wasser für Senegal", Altbürgermeister Herbert Seger für Durach, Bundesminister a.D. Dr. Gerd Müller für sein Ministerium und als Schirmherr, Abdourahim Sall als Projektleiter vor Ort und Saliou SARR Bürgermeister von Mbouleme.

Hier finden Sie Bilder vom Projekt.

Bundestagswahl 2021

Das vorläufige Ergebnis zur Bundestagswahl in Durach finden Sie am Wahltag hier.

Die vorläufigen Ergebnisse zur Bundestagswahl im Oberallgäu finden Sie hier.

Dorfmuseum

dorfmuseumdurach300Das Dorfmuseum Durach finden Sie im Feldweg 1 in Durach.
Geöffnet ist es jeden 1. Sonntag im Monat von 14:00 - 17:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung:

Telefon: 0831/5308915
Telefon: 0831/68272
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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Flyer des Dorfmuseums Durach

Für den laufenden Museumsbetrieb, aber auch die Weiterentwicklung der Museumslandschaft in Durach ist zuständig der "Verein für Heimat, Museum und Geschichte der Gemeinde Durach e V"

Museumskonzept 2017
Im Januar 2017 hat Ursula Winkler M. A. von Winkler Kultur, Kempten, ein umfangreiches Gutachten erarbeitet zur Beschreibung von Inhalt und Umfang der Ausstellung (Heimatkundliche Sammlung Lingg und Puppensammlung Roggors). Des Weiteren ging es um Überlegungen zur Weiterentwicklung des Dorfmuseums, zur Bewertung und Verwendung der vorhandenen Depotbestände, zur Umlagerung und zur Bedeutung des Hans Jocker Hofs als künftiger Museumsstandort. Das Konzept wurde im Gemeinderat vorgestellt und diskutiert.

Projektskizze 2017
Im Auftrag des Vereins war das Museumskonzept auch die Grundlage für eine Projektskizze von Ursula Winkler zur Neuaufstellung des Dorfmuseums und zu den Zukunftspotentialen im Hans Jocker Hof, erstellt im Oktober 2017. Dies Projektskizze wurde im Vorstand des Vereins besprochen und einstimmig als tragfähige Grundlage zur inhaltlichen Zielsetzung und Arbeit des Vereins und seiner Organe beschlossen.
Das Ziel ist klar: weitergehende Fragen wie die Klärung der künftigen Nutzung im Hans Joker Hof, der entsprechende Raumbedarf, die baulichen Notwendigkeiten, die Möglichkeit der Bezuschussung, die Einbindung in die mittelfristige Finanzplanung der Gemeinde sowie das Städtebauliche Entwicklungskonzept können und sollen angegangen werden. Die Skizze ist geeignet, schon heute die entsprechenden Weichenstellungen zu treffen. Die Skizze zeigt auf, welche Möglichkeiten der Verein hat, die Museumslandschaft in Durach und die Zukunft der heimatkundlichen Sammlung sowie der Sammlung Roggors weiter zu entwickeln. Des Weiteren zeigt sie, wie der Verein die Sammlungen der Öffentlichkeit verstärkt zugänglich machen und so in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken kann, z. B. über eine Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schule und Seniorenzentrum.

Dabei ist festzuhalten, dass Eigentümer der Sammlung und Exponate die Gemeinde ist und somit zuständig für entsprechende Maßnahmen zur Bestandssicherung, Inventarisierung und Unterbringung. Dies ergibt sich aus den Überlassungsurkunden sowohl der Eheleute Lingg als auch von Frau Roggors. Der Verein mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern wiederum sieht sich in der Pflicht, die Schätze der Vergangenheit der Bevölkerung zugänglich zu machen.

Die Projektskizze stellt vor allem auf die künftige Nutzung des Hans Jocker Hofes samt Außengelände ab. Der Verein sieht in diesem Anwesen die optimale Möglichkeit der Nutzung und langfristigen Ausgestaltung des Duracher Museumskonzeptes. Dabei ist der Vorstandschaft bewusst, dass gerade die Entwicklung des Hans Jocker Hofs im Einklang mit der Schwerpunktbildung der Gemeinde Durach in den nächsten Jahren sowohl inhaltlich als auch finanziell stehen muss.

lstnichtstaatlichemuseen
Die Inventarisierung der Depotbestände mit fachgerechter Einlagerung sowie Digitalisierung und Inventarisierung der umfangreichen Fotosammlung wurde gefördert durch die Landestelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

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